Tagebücher für Trauernde

Millionen Menschen nehmen Jahr für Jahr an Trauerfeiern teil. Außer einem Kranz, einem Blumenstrauß oder einem Kartengruß können sie dem Trauernden kaum etwas geben, haben kaum weitere Möglichkeiten, ihre aufrichtige Anteilnahme und Betroffenheit zum Ausdruck zu bringen.

Vielen Menschen fehlen die Worte, einen Trauernden zu trösten.

Es ist allgemein bekannt, dass die eigentliche Trauer und Einsamkeit erst langsam ins Bewusstsein eines Trauernden vordringen.

Doch dann ist er meist in seiner Trauer allein, die Blumen verwelkt und die Beileidskarten vergessen. Während für alle Anderen das Leben weitergeht, mühen sie sich, mit ihrer neuen Lebenssituation zurechtzukommen.

Darum ist dieses Tagebuch für Trauernde ein so wertvolles und wichtiges Buch. Es nimmt den Schmerz über den Verlust eines geliebten Menschen ernst und lädt den Betroffenen auf behutsame Weise dazu ein, mit der eigentlichen Trauerarbeit zu beginnen.

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Üblicherweise versuchen die meisten Trauernden ihren Schmerz zu verdrängen und zu vergessen. Manchen gelingt das auch, doch das ist keine Trauerverarbeitung. Die, die es nicht vergessen oder verdrängen können, leiden, werden oft psychisch und körperlich krank und brauchen dann professionelle Hilfe.

Der Verlust eines geliebten Menschen ist im übertragenen Sinn wie der Bruch eines wichtigen Knochens, den wir brauchen, um uns fortbewegen zu können. Bei einem Beinbruch käme niemand auf die Idee, ihn zu ignorieren oder auf Selbstheilung zu hoffen. Doch genau das geschieht, wenn keine Trauerarbeit geleistet wird. Auch die Seele kann „brechen“ und braucht Hilfe, damit es weiter geht …

Die „Tagebücher für Trauernde“ sind einzigartig in ihrer Konzeption – und können den Trauernden ganz konkret helfen. Sie sind kein Ersatz für eventuell notwendige medizinische oder andere professionelle Hilfe, jedoch können sie als Anleitung zur aktiven Trauerverarbeitung einen Beitrag leisten, nicht seelisch zu erkranken.

Die „Tagebücher für Trauernde“ nehmen den Leser an die Hand und führen ihn behutsam zurück in das gemeinsame Leben mit einem Menschen, der unwiederbringlich von ihm gegangen ist.

Sie laden ein, sich an entscheidende Phasen und Ereignisse des gemeinsamen Lebens zurückzuerinnern und die schönen und wertvollen Dinge in seinem ganz persönlichen Trauertagebuch festzuhalten. Kraft, das Lebens zu meistern und „weiterzumachen“ bekommt man durch gute Erinnerung und durch Dankbarkeit.

Die „Tagebücher für Trauernde“ sind ein großartiges, ein wertvolles Geschenk für Trauernde, denen man etwas nachhaltig Tröstendes schenken möchte.

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